Wer bereits als Kassenpatient einen längeren Klinikaufenthalt absolviert hat, weiß in der Regel, 
was ein Privatversicherten-ähnlicher Status wert ist: Man genießt die Ruhe eines Ein- oder 
Zweibettzimmers, bessere Verpflegung und vor allem Chefarztbehandlung. Ebendies verschaffen 
Krankenhaus-Zusatzpolicen auch gesetzlich Versicherten, weshalb sie kontinuierlich weitere 
Verbreitung finden.  

Dass die Tarifqualität am Markt stimmt, zeigt eine aktuelle Analyse der Stiftung Warentest: Von 
den 72 untersuchten Tarifen erhielt jeder vierte die Bestnote „sehr gut“. Einbezogen wurden von 
vornherein nur Angebote mit Alterungsrückstellungen, weil sie langfristig beitragsstabiler sind, 
wofür die Prämien zu Anfang etwas höher ausfallen. Überdies galten die folgenden 
Mindestanforderungen: freie Klinik- und Arztwahl, Ein- oder Zweibettzimmer, lebenslange 
Laufzeit und Erstattung von Arzthonoraren bis zum (3,5-fachen) Höchstsatz der 
Gebührenordnung. Ein Spitzentarif muss nicht teuer sein: Bereits ab rund 30 Euro Monatsbeitrag 
lassen sich als „sehr gut“ bewertete Tarife abschließen.