Private Unfallversicherung: Ihr weltweiter Schutz rund um die Uhr

Ein kurzer Moment der Unachtsamkeit beim Sport, im Haushalt oder im Straßenverkehr kann das Leben nachhaltig verändern. Während die gesetzliche Unfallversicherung lediglich bei Unfällen während der Arbeit oder auf dem Weg dorthin greift, ereignen sich über 70 % aller Unfälle in der Freizeit. Eine private Unfallversicherung schließt diese gefährliche Lücke – weltweit und 24 Stunden am Tag.

Warum die gesetzliche Absicherung nicht ausreicht

Die gesetzliche Unfallversicherung ist eine reine „Ausschnittdeckung“. Sie bietet keinen Schutz bei:

Unfällen im Haushalt oder bei der Gartenarbeit.

Freizeitaktivitäten, Sport und im Urlaub.

Unfällen von Hausfrauen, Rentnern oder Kleinkindern in der Freizeit.

Eine private Unfallversicherung hingegen ist Ihr finanzieller Rückhalt, egal wo das Ereignis eintritt. Sie bietet das notwendige Kapital, um nach einem schweren Unfall zum Beispiel das Haus behinderten­gerecht umzubauen oder Einkommensverluste auszugleichen.

Was ist eigentlich ein „Unfall“?

In der Versicherungswelt ist ein Unfall klar definiert: Ein Unfall liegt vor, wenn die versicherte Person durch ein plötzlich von außen auf ihren Körper wirkendes Ereignis unfreiwillig eine Gesundheitsschädigung erleidet. Moderne Toptarife erweitern diesen Begriff und leisten auch bei:

01

Eigenbewegungen

Z. B. ein Bänderriss beim Sport ohne Fremdeinwirkung.

02

Infektionen

Durch Zeckenbisse (FSME/Lyme-Borreliose) oder Insektenstiche.

03

Vergiftungen

Insbesondere bei Kindern ein wichtiger Einschluss.

Die wichtigsten Leistungen im Überblick

Das Herzstück der Unfallversicherung ist die Invaliditätsleistung. Sie ist die Kapitalzahlung, die sich nach dem Grad der dauerhaften Beeinträchtigung richtet.

Die Gliedertaxe

Sie legt fest, wie viel Prozent Invalidität der Verlust oder die Funktionsunfähigkeit bestimmter Körperteile (z. B. ein Arm oder ein Auge) bedeutet.

Progressionsstaffel

Durch eine vereinbarte Progression (z. B. 350 % oder 500 %) steigt die Auszahlungssumme bei schweren Verletzungen überproportional an. So erhalten Sie bei Vollinvalidität ein Vielfaches der Grundsumme.

Zusatzleistungen

Wir versichern für Sie sinnvolle Bausteine wie Bergungskosten (wichtig bei Wander- oder Skiunfällen), kosmetische Operationen sowie Sofortleistungen bei schweren Verletzungen.

Wie hoch sollte die Versicherungssumme sein?

Als Faustformel gilt: Die Grundsumme sollte etwa das Dreifache des Bruttojahreseinkommens betragen. Besonders bei Kindern sollte die Summe hoch angesetzt werden, da die Invaliditätsleistung oft ein Leben lang ausreichen muss, falls keine volle Erwerbsfähigkeit erreicht werden kann. Wir empfehlen eine Grundsumme von mindestens 100.000 € mit einer hohen Progression.

Nelson Gomes - Unfallversicherung Versicherungssumme

Achtung vor „Unfall­versicherung mit Prämien­rückgewähr“ (URV)

Oft werden Tarife angeboten, bei denen man am Ende der Laufzeit seine Beiträge „zurückerhält“. Als unabhängige Berater raten wir hiervon meist ab. Diese Kombination aus Versicherung und Sparplan ist oft unflexibel, teuer und wirft geringere Renditen ab als eine getrennte Anlage.

Unser Tipp: Schließen Sie eine leistungsstarke, reine Risiko-Unfallversicherung ab und investieren Sie das gesparte Geld lieber gezielt in eine moderne ETF-Altersvorsorge.

Nelson Gomes - Achtung vor „Unfall­versicherung mit Prämien­rückgewähr“