Wohngebäude­versicherung: Der unverzichtbare Schutz für Ihr Eigenheim

Ein eigenes Haus ist für die meisten Menschen die größte Investition ihres Lebens. Doch Feuer, Leitungswasser oder schwere Stürme können diesen Wert innerhalb kürzester Zeit vernichten. Eine leistungsstarke Wohngebäude­versicherung ist daher ein absolutes Muss für jeden Hausbesitzer, um das Gebäude zum Neuwert abzusichern.

Welche Risiken deckt die Gebäudeversicherung ab?

Anders als bei Pauschalpaketen können Sie bei der Wohngebäudeversicherung den Schutz individuell auf Ihre Immobilie abstimmen. Zu den Kernbausteinen gehören:

Feuerversicherung

Schutz bei Brand, Blitzschlag, Explosion oder Implosion.

Leitungswasserversicherung

Deckung bei Schäden durch bestimmungswidrig austretendes Leitungswasser (z. B. Rohrbruch oder Frostschäden).

Sturm- und Hagelversicherung

Absicherung gegen Schäden durch direkte Sturmeinwirkung (ab Windstärke 8) oder Hagelschlag.

Elementarschaden­versicherung

Schutz vor erweiterten Naturgefahren wie Überschwemmung (Starkregen), Erdbeben, Erdsenkung, Schneedruck oder Lawinen. 

Hinweis: In Zeiten des Klimawandels ist dieser Baustein existenziell wichtig.

Erweiterter Schutz: Unbe­nannte Gefahren & Glas

Moderne Tarife bieten zudem Schutz gegen „Unbenannte Gefahren“. Hierbei sind alle Schäden versichert, die nicht explizit im Vertrag ausgeschlossen sind (z. B. ein umstürzender Kran oder ein Fahrzeuganprall). Auch eine Glasversicherung für teure Wintergärten oder Terrassenüberdachungen sowie Schutz bei Überspannungsschäden (z. B. durch indirekten Blitzschlag in die Heizungsanlage) lassen sich problemlos integrieren.

Nelson Gomes - Wohngebäudeversicherung - Glasversicherung

Was genau ist versichert?

Die Versicherung schützt die gesamte Gebäudesubstanz:

Grundstruktur

Fundament, Mauerwerk und Dach.

Fest installiertes Inventar

Einbauküchen, Badezimmerarmaturen, Heizungsanlagen sowie fest verlegte Fußböden (Parkett, Fliesen).

Nebengebäude & Außenanlagen

Garagen, Carports, Photovoltaikanlagen und Zäune müssen dem Versicherer explizit gemeldet werden, um im Schadenfall vollumfänglich geschützt zu sein.

Leistungsumfang: Mehr als nur Reparaturkosten

Im Ernstfall leistet die Wohngebäude­versicherung weit mehr als nur die reine Instandsetzung. Sie übernimmt die oft unterschätzten Begleitkosten:

01

Abbruch- und Aufräumkosten

Sowie die Sicherung des Grundstücks nach einem Totalschaden.

02

Trocknungskosten

Nach massiven Leitungswasserschäden.

03

Wiederaufbau zum Neuwert

Bei einem Totalschaden wird das Haus in gleicher Bauart zu aktuellen Preisen inklusive Architekten- und Planungskosten neu errichtet

04

Mietausfall & Hotelkosten

Wenn das Haus unbewohnbar ist, übernimmt der Versicherer die Kosten für eine Ersatzunterkunft oder den Mietausfall bei vermieteten Objekten.

Wertermittlung: So vermeiden Sie eine Unterversicherung

Die Baukosten steigen stetig. Damit Sie im Schadenfall nicht auf Kosten sitzen bleiben, ist die richtige Form der Wertermittlung entscheidend:

Gleitender Neuwert (Empfehlung)

Die Versicherungssumme passt sich jährlich der Baupreisentwicklung an. So ist sichergestellt, dass die Entschädigung immer ausreicht, um das Haus zu heutigen Preisen wiederaufzubauen.

Wohnflächentarif

Eine komfortable Lösung, bei der die Prämie pauschal nach Quadratmetern berechnet wird. Hier sollte jedoch auf die maximale Entschädigungsgrenze geachtet werden.

Unser Experten-Tipp

Haben Sie eine Photovoltaikanlage, einen Batteriespeicher oder eine Wärmepumpe nachgerüstet? Solche wertsteigernden Maßnahmen müssen dem Versicherer gemeldet werden, um den Versicherungsschutz nicht zu gefährden.